2007 April



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30. April Abschied von Hanna Park,
ein letztes walken am Strand,
ein letzter Sonnenaufgang |

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unser Wagen ist schon fast abfahrtbereit, wir frühstücken noch in aller Ruhe und fahren dann ab |



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ein leicht verbrannter Geruch liegt in der Luft und als wir nach Jacksonville Beach fahren ist ganz plötzlich die Luft voller Smog
nicht allzuweit entfernt brennen Wälder, wie wir später erfahren und der Nebel oder es sind schon fast Rauchschwaden sind über 60 Meilen weit bis hier zu spüren
weiter on the road Richtung St. Augustine wo wir vor zwei Jahren schon einmal waren |




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die A1A führt fast ausschließlich direkt am Strand vorbei und irgendwann ist Zeit für eine kleine Unterbrechung
Letters in the sand
etwas Beach genießen
wer hier wohnt hat seinen eigenen Strandzugang
hier läßt es sich aushalten |





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dann noch kurz den Sand von den Füßen spülen
und es kann weitergehen
wunderschöne Häuschen, Häuser, Villen begleiten uns
gepflegt, bunt, schön anzusehen
dann sind wir in St. Augustine
diesmal ist der Parkplatz vor dem Castillo de San Marco geöffnet und wir können unser Wohnmobil hier parken und uns das Castillo ansehen
Spanier bauten das älteste gemauerte Fort der USA zwischen 1672 und 1695. 3 Meter dicke und 10 Meter hohe Mauern, rund 70 Kanonen sowie ein Wassergraben schreckten die englischen Feinde erfolgreich ab |


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von hier aus hat man einen guten Blick auf die bereits 1565 gegründete Stadt, die älteste durchgehend besiedelte Stadt nördlich von Mexiko. Hübsch restaurierte weiß gekalkte Häuser verbreiten spanisch koloniales Flair
Die alte Brücke wird restauriert
aus diesem Grunde hat man für die Restaurierungszeit ein neue Brücke gebaut, um den Verkehr weiter fließen zu lassen. Nach Beendigung der Restaurierung wird diese Brücke wieder abgerissen |
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auch wir fharen über diese Ersatzbrücke und kommen dann in den Anastasia State Park. Ranger arbeiten hier und halten den Park in Ordnung. Sie sind auch für die Verteilung der Stellplätze für die Camper zuständig. Wir hatten erst nur für zwei Tage reserviert, haben aber auf 7 Tage verlängert
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28. das morgentliche Training wir absolviert und Gino hat am Abend vorher schon soweit alles zusammengepackt
also wer meint, eine Campingreise wäre einfach mal auf einen Campingplatz fahren und dann Urlaub machen, kann Recht haben, wenn er immer nur auf einem Platz bleibt.
Ansonsten gehören viele Arbeiten dazu, wenn man so wie wir ständig an einen anderen Ort fährt. Man muß dann schon richtige Teamarbeit leisten, damit auch alles klappt. Die ersten Male war es noch recht schwierig, vor allem sich in doch einem ziemlich beengten Raum zu bewegen, hat mir weil ich für den Innenraum zuständig bin, einige Beulen und blaue Flecken eingebracht, die inzwischen aber fast alle verschwunden sind, und auch kaum noch neue dazu gekommen sind. Gino hat die Arbeit draußen, das heißt alle Leitungen an und abschließen, alles wieder in den Stauräumen unterzubringen, wie z.B. die Leitungen für Strom und Wasser und Abwasser, und die Klötze um den Camper in eine waagerechte Position zu bringen, wenn der Untergrund nicht ganz gerade ist, die Fahrräder wieder hinten zu befestigen, damit wir sie wärend der Fahrt nicht verlieren und alles wieder fahrbereit zu machen.
Auch innen muß alles wieder so verstaut werden, daß es wärend der Fahrt einem nicht um die Ohren fliegt, wie z.B. der Tisch, der letztens bei einer starken Bremsung uns fast ins Kreuz flog.
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aber mit der Zeit lernt man so viel dazu, und am ende dieser Reise werden wir bestimmt Profis sein
jetzt geht es erst einmal weiter von Jekyll Island nach Jacksonville
wir verlassen Georgia und sind endlich in Florida, dem Sunshine State |
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dann vorbei an Fernandina Beach, was wir uns aber nicht näher, da in der Innenstadt ziemlichviel Verkehr ist - leider - |
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vorbei an Amelia Beach, American Beach, immer entlang der A1A Richtung Süden, lange Straßen an der Küste entlang, die mehr oder weniger bewohnt sind, hübsche Holzhäuser alle total verschieden, direkt am Wasser gebaut, hin und wieder die Möglichkeit durch einen kleinen Zugang selbst ans Meer zu gelangen, man bekommt Lust darauf hier zu wohnen |


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die Möglichkeiten das Meer zu genießen sind aus dem Grund beschränkt, daß man an keine der Highways halten bzw. parken darf und einfach mal so an die Beach gehen kann, es sei denn man nutzt die dafür vorgesehenen Parkplätze, die aber rar sind
wir sind deshalb froh, endlich einen Beachzugang zu finden, der am Wochenende von vielen genutzt wird. Man muß an einer Sperre vorbei, Tageseintritt von 50 Cent bezahlen, und kann dann endlich etwas rasten und die Sonne genießen. |




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auch Fabriken gehören dazu und was Sie auch immer fabrizieren, wir sehen oft Rauchschwaden in den Himmel steigen, die nun garnicht in diese so gut organisierte Umwelt passen
daneben nun wieder Luxus Residenzen mit eigenen Bootsparkplätzen vor der Tür und dann kommen wir in "Kathryn Abbey Hanna Park - Jacksonville, Florida" an
Mal wieder haben wir Glück und der Campingplatz auf dem wir reserviert haben, befindet sich im Wald
nachdem wir uns am Eingang gemeldet haben, bekommen wir einen Ausweis und den Eingangscode, den wir brauchen, um überhaupt in den Park reinfahren zu können |
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dann suchen wir unseren Platz, bauen auf und bereiten uns unser Abendessen.
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27. heute ist das Wetter leicht trübe aber trotzdem sehr warm, ideal zum Fahrrad fahren. Man kommt so langsam in Übung, und wir legen einige Meilen mit Leichtigkeit hinter ns um uns den Historischen Teil der Insel anzuschauen. Wenn es nicht gerade zum Museum wurde, hat man die alten wunderschön restaurierten im Viktorianischen Stil erbauten Villen zu Restaurants und Hotels umfunktioniert |
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einer der Hauptjobs hier in Amerika scheint Rasenmäher zu sein. Wir haben noch nie irgendwo so viele gepflegte Rasen gesehen. Sogar an den Autobahnen wird anscheinend der Rasen gemäht |
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25. heute gehen wir auf Aligatoren Jagd,
mit der Kamera
unsere Fahrräder haben wir in Reichweite untergebracht um bei Bedarf das Weite suchen zu können |

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Ella und Shirley haben uns den Platz gezeigt, der aber komischerweise nicht mit den normalen Vorsichtsschildern bedacht ist, noch nicht einmal Vorsicht nicht baden hier, finden wir als Hinweis |
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eins der Krokodile schnappt sich zum Lunch eine kleine Schildkröte, die auch ganz unvorsichtigerweise vor seinem Maul vorbeigeschwommen ist |


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Mittags suchen wir einen anderen Strand auf, nahe dem Pier
war aber nicht so eine gute Idee, denn hier haben wir nicht den Atlantic sondern einen Fluß der in den Atlantic fließt
und dazu auch noch befahren ist
eine Unmenge von Fliegen, die normalerweise nicht stören, beißen hier, sodaß es sogar danach etwas blutet - haben wir bis dahin noch nie erlebt- und machen unserem Aufenthalt ein schnelles Ende |


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wieder zurück erwarten uns Ella und Shirley und zeigen uns, was für Sie happy hour bedeutet
mit Gin, Whiskey und Spumante
wir haben Ihnen dann gezeigt, was italienische Pasta bedeutet
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23. mein Ladegerät des Laptops hat den Geist aufgegeben und hat sich mit einem mrekwürdigen leicht verbrannten Geruch von mir verabschiedet
Ron und Laree unsere derzeitigen Nachbarn waren so lieb und haben mir ihr Ladegerät zur Verfügung gestellt. Leider fahren sie heute ab und jetzt kann uns nur noch Gaetano in Chicago helfen und mir ein Ersatzteil schicken mit der Post denn wir sind hier ersteinmal für die nächsten Tage ziemlich unbeweglich |


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wir schauen uns also mit dem Fahrrad die Insel ein wenig näher an. Eigentlich ist es ja die Notwendigkeit Milch kaufen zu müssen die uns dazu bringt, einige Meilen zu radeln um in den einzigen Supermarkt auf dieser Insel zu kommen
aber wenigstens sieht man was von der Insel |

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endlich am Supermarkt angekommen gönnen wir uns ein kleines Eis
die Portion hat hier Einheitsgröße und wie immer hier in Amerika XXL
es war das erste und mit Sicherheit letzte Mal, den Eisgenuß zu erproben, denn obwohl namentlich und farblich sich die verschiedenen Eissorten schon unterschieden haben, schmeckte es alles gleich und zwar schrecklich
man ist halt etwas verwöhnt von sizilianischen Eisspezialitäten |
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wieder daheim auf dem Campingplatz wartete schon unser Freund auf uns |
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bekam dann auch ein Vanille Plätzchen was ihm oder vielleicht auch ihr sehr geschmeckt hat |
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21. wir verlassen Savannah South, die Stadt Savannah haben wir uns schon vor zwei Jahren angeschaut
am Straßenrand nahe Brunswick gibt es frische Tomaten und gleichzeitig wird ein Schwätzchen gehalten |


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auf der gegenüberliegenden Straßenseite sehen wir, daß sich einige Leute zu einem Oldtimertreffen versammelt haben
zur Stadt hinein gibt´s dann ein richtiges Volksfest |

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gegen die schon etwas luxeriöse Ausführung eines Campers, kommen wir uns richtig klein vor
der Preis von 186.000,-- Dollar war noch nicht einmal so überzogen
dann weiter rüber über die Brück |


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nach Jeckyl Island, ehemals die Insel der Superreichen
ein verträumtes Island mit einem wunderschönen Golfplatz und vielen Unterkünften in Apartementform oder kleinen oder auch größeren Villen die man mieten kann
Restaurants ja, ansonsten aber null Amusement, keine Pubs, Discos, oder Kneipen, nur Ruhe und Relax und viel Natur |



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am Pier treffen wir Ben, der aus Florida kommt
nach zwei Hurricans, die jedesmal sein Haus zerstört haben, hat er sich hier in Georgia niedergelassen und versorgt, da er Gärtner ist, die Gärten einiger Miilionäre, die auf der Nachbar Insel Ihre prächtigen Villen haben
Partytime am Strand für eine Gruppe junger Leute, die anscheinend soviel Gin im Blut haben, daß sie gar nicht merken, wie kalt das Wasser noch ist |

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bei uns gibt´s am Abend dann Rindfleisch alla Pizzaiola und wir haben uns den Platz für die nächsten 7 Tage reserviert um die Insel zu genießen
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18. der letzte Tag in Myrtle Beach. Das Wetter ist mal wieder nicht das, was man sich unter Strandwetter vorstellen kann. Also schwingen wir uns auf unserer Räder und machen uns auf den Weg in ein Outlet Center. Mal was Neues, edel einkaufen aber mit dem Fahrrad anreisen. Wir sind übrigends so ziemlich die einzigen, die sich auf diese Art und Weise fortbewegen. Zu Fuß ist hier auch niemand unterwegs. Aber es macht Spaß, und der Muskelkater von gestern ist auch erträglich. Outlet Center haben wir schon vor zwei Jahren besucht und es gibt oft Markenware zu wirklich günstigen Preisen. Leider ist unser Fahrradkorb nicht so groß, sonst hätten wir bestimmt noch mehr eingekauft. |

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unser guter Ricardo, der uns so viele gute Ratschläge gegeben hat, und seine Frau, sind heute morgen abgereist, dafür kommen unsere anderen Nachbarn vorbei und fragen ob wir heute Abend Lust auf Rips am Feuerkranz haben.
unsere Fahrräder haben wir schon mal verstaut, und dann bereiten wir unseren Beitrag zum Abendessen vor
Pasta mit Brokkoli und Thunfisch |
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wenn es nicht so kalt wäre, würde die ganze Sache bestimmt noch mehr Spaß machen |
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Debbi, Sam und Ronny lassen sich die Pasta schmecken und wir genießen die echten Kentucky Rips, mit Barbeque Sosse, Debbis Weißkrautsalat, und die Bohnen dürfen natürlich auch nicht fehlen |
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zum Aufwärmen sitzen wir dann alle am Feuerring und Sam legt noch ordentlich Holz nach, damit wir auch |



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Mushmellows (weiß gar nicht wie man das richtig schreibt) rösten können. Was das ist? Wußten wir bis dahin auch noch nicht. Bällchen aus einer undefinierbaren süssen Schaummasse -schon jetzt keine besondere Köstlichkeit- werden auf einen Holzast gesteckt, verbrutzeln dann, wenn man nicht aufpaßt, zu einer schwarzen Kruste, die sehr heiß eine inzwischen fast flüßig gewordene Masse umschließen, die man dann auch noch nicht mal vom Stock bekommt. Was man sich dann in den Mund schiebt, den man sich fast noch verbrennt, hat den Geschmack von Holzkohle mit süssem flüssigen Gummi gemischt. Und weil man ja nicht unhöflich sein will, muß man die ganze Prozedur noch mal wiederholen... also mein Geschmack war das nicht, aber hier macht man das einfach als Dessert. Ich hab währenddessen von den kleinen feinen Stückchen aus Sizilien geträumt...
Aber trotzdem, man muß alles mal mitgemacht haben, man muß es ja nicht wiederholen |
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15. Sonntag, es hat die ganze Nacht in Strömen geregnet und unser neues Heim hat ganz schön gewackelt bei dem Sturm der über die Küste gefegt ist. Am Morgen beim Frühstück hat der Regen endlich nachgelassen und wir haben erst Mal alle Freunde übers Internet angerufen. |
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in der Hoffnung, daß sich das Wetter bessert, haben wir gemütlich hinausgeschaut, ein paar Bilder gemacht, und dann im Fernsehen den Wetterbericht angeschaltet. |
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hier gibt es einen Wetterkanal, der den ganzen Tag läuft. Was wir da hörten war aber alles andere als angenehm, denn die Vorhersage von Thunderstorms genau in dem Gebiet in dem wir uns befanden, hat uns schon ein bischen beunruhigt. |
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die Tatsache, daß immer mehr Campingwagen den Platz verließen, hat so langsam dann Alarmstimmung bei uns verursacht. Das Geschaukel im Camper wurde auch immer heftiger, und wir beobachteten die Nachbarn, die auch immer besorgter zum Himmel schauten, der fast schwarz war.
Der Wettersender im Fernsehen fing auf einmal an Alarmtöne zu senden, die sich wie Feueralarm anhörten, und das alle 3-4 Minuten. Man konnte an der Karte im Fernsehen farblich das Zentrum des Orkans verfolgen, daß fast direkt auf unseren Küstenabschnitt hinzog. Also mir jedenfalls war echt mulmig zu Mute, und da es eh keine Möglichkeit gab wegzufahren, denn dann wären wir noch näher an den Orkan gekommen, blieb uns nichts anderes übrig, als zu warten. |
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es hat ungefähr drei Stunden gedauert, bis die Alarmwarnung aufhörte und der Wind sich etwas legte. Na ja, wir wollten ja einen Abenteuer Urlaub machen. |

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unsere Nachbar haben uns dann am Nachmittag eingeladen, mit Ihnen nach North Myrtle Beach zu fahren um ein Bier zu trinken. Haben wir dann auch gemacht und es war recht lustig.
North Myrtle Beach |
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die meisten Leute hatten übrigends den Campingplatz verlassen, weil für die Kinder die Schule wieder anfängt. Das muß man erst Mal wissen.
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14.am morgen kommt die Müllabfuhr vorbei und sammelt den Müll auf, den man in Plastiktüten vor die Tür stellt |
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wir haben an unserem Camper Radio und Lautsprecher auch außen angebracht, so daß man beim |
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Frühstück Musik hören kann |
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auch hier, genau wie in Sizilien laufen die Frauen am Morgen mit Kittelschürze herum |
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es ist ein ständiges Kommen und Gehen. Da ist natürlich ein Vorteil einen Wagen mit mobilem Heim hintendran zu haben, denn wir können uns jetzt erst einmal nicht fortbewegen. Wir haben Vorrat für mehr als eine Woche bei uns und Kleinigkeiten bekommt man hier in einem Mini Markt |
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mit dem Nachbarn zur anderen Seite, Ricardo (Richard) ein Staatsanwalt aus Virginia, haben wir gleich guten Kontakt bekommen. Er spricht italienisch und hat gleich Gino als Gesprächspartner gefunden. Außerdem war er so nett, uns zum nächsten Walmarkt zu begleiten, wo wir uns ein paar Fahrräder geholt haben, damit wir doch etwas beweglicher sind und außerdem tut etwas Bewegung auch gut. Für morgen allerdings ist schlechstes Wetter, Regen, und Sturmböen angesagt, und unsere Fahrräder werden wir wohl nicht ausprobieren können.
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13.endlich scheint die Sonne und wir sind am Atlantischen Ozean angekommen, in Myrtle Beach. Auf dem Apache Family Campground. So habe ich mir dann auch einen Campingplatz vorgestellt. Schön angelegt, gepflegt, und nur ein paar Meter vom Ozean entfernt. Gestern Abend war das Büro schon geschlossen, als wir ankamen, aber heute haben wir uns entschlossen, hier eine ganze Woche zu bleiben. Dann muß man nur 6 Tage bezahlen und bekommt den 7. gratis |
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Eigenheim mit amerikanischen Gartenzwergen, Frog on the bank |
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Campground mit Spielplatz für die Kids, sogar ein Swimmingpool ist vorhanden, bei dem vielen Wasser am Ende des Campingplatzes allesdings kaum nötig, doch manche mögen halt kein Salzwasser |

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jeder gestaltet sich hier sein Reich so schön wie möglich. Viele Leute haben hier feste Plätze, auf denen sich entweder kleine Sommerhäuschen stehen oder die Wohnwägen dann kombiniert mit überdachter Terasse oder anderen Bequemlichkeiten |



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Der Strand ist so lang, daß man das Ende gar nicht sehen kann
ein langer Pier reicht weit in den Ozean, Angler versuchen hier Ihr Glück |
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vom Ende des Piers kann man auf den Campground schauen |
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unsere Nachbarn, zwei wirklich nette Typen, haben Ihre Haustiere dabei |
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11.Virginia Whyteville Koa Campingplatz wunderschön im Wald gelegen. Gestern abend so spät angekommen, daß wir von dem schönen Platz gar nichts gesehen haben. Heute geht´s weiter in Richtung Süden nach North Carolina auf den Blue Ridge Parkway, eine Panoramastrasse, die im Reiseführer erwähnt wird. Wir machen uns langsam auf den Weg, und hoffen nur, daß der Regen aufhört. Wir halten an einem Truckstop und hoffen daß wir hier Ölwechsel machen können. Klappt aber nicht, also müssen wir es anderswo versuchen Interstate 77 in Richtung Süden und dann auf den Blu Ridge Parkway. Leider ist das Wetter kein bischen besser geworden und wir sehen außer Nebel fast nichts. Wir können uns allerdings vorstellen, daß hier im Frühjahr und im Spätherbst eine tolle Farbenpracht herrschen muß. Wir allerdings sehen davon nichts und geben nach einigen Meilen auf und fahren wieder runter vom Parkway auf die Interstate 77 weiter in Richtung Süden. Kurze Rast im Waffelhouse unserer Lieblingsrastätte, und dann weiter bis zum nächsten Rastplatz.Da wir uns eine Koa Value Card besorgt haben, die uns Ermäßigung von 10% auf allen Koa Campgrounds ermöglicht, haben wir hinter Charlotte den nächsten Platz reserviert. Der bisher häßlichste und auch teuerste Platz.zum Abendessen gibt es Pasta mit Gamberetti und Zucchini
 posted in Reisetipps
10. am Morgen sehen wir, daß der Campground sehr besucht ist. Es gibt ja schon tolle Camper, viele ziehen ihren Wagen hinter sich her. Das ist bestimmt nicht sehr Benzinsparend, aber doch sehr nützlich, wenn man sich vom Platz mal kurz fortbewegen will, z.B. zum Einkaufen. Wir haben ja vorgesorgt und genügen Vorräte dabei, und wir haben uns vorgenommen, den Bestand immer vor dem nächsten Campingplatz aufzufüllen. Wir fahren also weiter von Louisville das übrigends nicht in Indiana sondern schon in Kentucky liegt Richtung Westen, an Lexington vorbei nach West Virginia, Huntington, Charleston, dann weiter die I-77 Richtung Süden nach Beckley, Bluefild, über die Grenze nach Virginia nach Whiteville auf unseren 2. Campingplatz. Sobald man einen Staat verläßt, d.h. wenn man in einen neuen Staat kommt gibt es Visitor Centers, eine sehr nützliche Einrichtung, um sich Informationen zu besorgen Um einen Campingplatz zu finden haben wir ein Buch uns gekauft, in dem alle Campgrounds in Amerika verzeichnet sind. Wir wollten eigentlich gar nicht so weit fahren, aber die Campingplätze hier im nördlichen Teil der USA öffnen zum Teil erst Mitte April wenn nicht sogar erst Anfang Mai. Um einen Platz zum Übernachten zu finden wollen wir nicht irgendwo stehen bleiben, sondern schon auf bewachten Capmingplätzen stehen. Also hab ich per Telefon reserviert, was auch absolut notwendig ist, wenn man spät am Abend ankommt, so wie es uns ergangen ist. Dank wirklich guter Beschilderung haben wir dann im Dunkeln unseren Nachtschlafplatz erreicht. Das Büro war schon geschlossen, aber dank der Reservierung gab es in einer Nachtbox für spät ankommende Camper eine genaue Beschreibung des Weges mit der Nummer des Platzes, wo wir wieder aloggen konnten. D.h. Strom Wasser und Abwasseranschluss, damit wir alle Bequemlichkeiten unseres Campers auch genießen konnten. Die ersten Male ist es schon ganz schön Arbeit, bis der Camper fertig ist, aber irgenwann wird es bestimmt zur Routine, und geht dann auch schneller.
09. es geht endlich los, der Camper ist einfacher herauszufahren als vor ein paar Tagen in die Einfahrt hinein zu manövrieren. Von Chicago / Illinois fahren wir nach Osten Richtung Indiana Dunes. Da die Temperatur um 0 Grad herum schwankt, entscheiden uns dann aber doch einige Meilen vorher abzubiegen auf die Interstate 65 Richtung Süden nach Indianapolis, in der Hoffnung daß es weiter im Süden wärmer ist. Wir kommen gut voran und fahren bis Louisville / Indiana wo wir unseren ersten Stop mit Camper auf einem Campground haben. Wir kommen im Hellen an und so kann man uns einweisen und uns erklären, wie wir Strom und Wasser bekommen und wie wir uns an die Abwasser Stationen andocken können, so daß unser Camper funktioniert. Der Campground ist zwar nicht der tollste, aber wir bekommen wenigstens alle Infos, die wir auch für die Zukunft brauchen. Wir machen es uns bequem und Gino kocht das erste Mal im Camper. Pasta mit Brokoli und Thunfisch. Es schmeckt toll und wir fangen an uns mit den Räumlichkeiten vertraut zu machen, die natürlich begrenzt sind. Als dann buona notte, bis morgen.

5. April 2007
unser neues Heim warten geduldig in der Einfahrt das es immer voller geladen wird. Wir geben uns auch alle Mühe, ja nichts zu vergessen.

4. April 2007
tagsüber wird eingekauft um alles für die geplante Reise dabei zu haben, am Abend sind wir dann italienisch essen gegangen. Italienische Köche in Amerika haben aber leider nichts mit der Küche zu tun, die wir aus Sizilien gewohnt sind. Das Essen hatten zwar einen italienischen Namen, das war aber auch alles. Es hat uns ganz schön schwer im Magen gelegen 
3. April 2007
heute holen wir unsern Camper ab. Diesmal fahren wir aber mit dem Zug in Richtung St. Louis. Ist eine absolut bequeme Art und Weise zu reisen. Der Zug ist komfortabel und hält auf der ganzen Strecke von 300 Meilen nur zwei Mal. Leider hab ich mein Laptop nicht mitgenommen, da ich nicht wußte, welche Möglichkeiten hier im Zug geboten werden. Die Landschaft ist fast die ganze Strecke flach, und das Wetter ist regnerisch. Wäre man nicht so aufgeregt, hätte man bestimmt bequem bis zur Ankunft schlafen können >>>

2. April 2007
um den Camper kaufen zu können, müssen wir erst einmal eine Versicherung finden, die es uns als Ausländern erlaubt, eine Versicherung abzuschließen. Das ist gar nicht so einfach, aber nach vielen Telefonaten hat es unser Freund dann doch geschafft. Das Wetter ist so schlecht geworden, daß es nun wirklich keine Freude macht uns draußen aufzuhalten. Es schneit sogar ganz sanft. Aber wir machen weiter und können schließlich alles erledigen und landen dann ganz erschöpft am Abend in einem Chinarestaurant, in dem man zum Festpreis essen kann, bis nichts mehr hineinpasst. Viele die man hier sieht, scheinen Lokale dieser Art täglich aufzusuchen, denn es gibt Figuren die Proportionen haben, die mit Sicherheit nicht auf Hungern zurückzuführen sind. Deshalb nehmen wir uns diese Leute als warnendes Beispiel und halten uns, trotz der überreichlichen Auswahl etwas beim essen zurück. Leider war es nicht erlaubt hier Photos zu machen.
1. April 2007
es ist kein Aprilscherz, aber wir haben uns entschlossen einen Camper zu kaufen. Gestern Abend nach einiger Überlegung und ein paar Recherchen im Internet, haben einen Termin mit Jim gemacht, der seinen Camper verkaufen will. Meine Vorstellungen von der Weite Amerikas hat sich grundsätzlich geändert. Als Jim mir erzählte, es wäre nicht so weit bis zu ihm, um sich dem Camper anzusehen, hat gottseidank unser Freund dann doch einen Treffpunkt auf halber Strecke ausgemacht. Also auf in Richtung St.Louis und nach 3 Stunden trafen wir Jim und seine Familie dann auf halber Strecke. >>>

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